Steiff und die Hunde



Familie Steiff und ihre Hunde

Hunde spielen in der Steiff Geschichte schon immer eine große Rolle. Selbst Margarete Steiff bekannte sich zum Hund, so waren es wohl die großen Hunde die es ihr angetan hatten. Leider ist uns nicht übermittelt wie der Dalmatiner auf dem Foto hieß und ob er wirklich Margarete Steiff gehörte oder nur für das Foto possierte. 
 


Die Geschichte des Überdachs (1904) 

Richard Steiff schwärmte für Wanderung und Jagd, was lag da näher als sich da einen Jagdhund zu halten und eine Jagd zu pachten. Die Jagdpacht lag einige Haltestellen vom Giengener Bahnhof entfernt. So sah man in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg des öfteren an schönen Tagen einen Dackel der in Giengen am Bahnhof um 16.21 Uhr in bzw. um 20.22 Uhr aus dem Zug stieg.  

Mitreisende die den Dackel allein und ohne Herrn sahen, fragten verwundert den Bahnhofsvorsteher in Giengen, der schmunzeld zur Antwort gab:

"Der da... das ist der Hund von Herrn Steiff!"

Walle (bed. Aus dem Wald), so sein Name hatte es sich zur Aufgabe gemacht bei der Jagdpacht nach dem Rechten zu sehen, wenn Richard Steiff keine Zeit hatte die Fabrik zu verlassen. So kam es das er Zug fuhr, dabei legte er ein überragendes Zeitgefühl an den Tag.

Sein Besitzer Richard Steiff setzte ihm 1904 ein Denkmal des "Schmunzelns" in Samt und nannte es "Überdax" denn Walle war alles andere als ein gewöhnlicher Dachshund. Überlang und karrikiert zeigt sich der Überdachs von 1904 bis 1921 in 3 Größen und zwei Farben schwarz/gelb und braun.

2005 kommt er als weltweit limitierte Replik in 60 cm/ 12 cm hoch und in 20 cm / 8 cm hoch auf den Markt und erfreut die Steiffhunde-Sammler.

Überhaupt finden sich im Steiffprogramm unzählige Dackel, Teckel, Dachshunde, in Samt, Filz, Mohair. Kurzhaarig, langhaarig mit und ohne Räder, als Kegelspiel oder als Kleiderbürsten.




 
                                         Kleiderbürste  

 

 

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Update 09. September 2021

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