Steiff, die Vögel
Vögel zählten in der Vergangenheit mehr zu den Dekorationsartikel, erst ab 1970 werden Vögel auch weichgestopft als Kindertiere angeboten.

Pinguine zählte man wegen ihrer aquatilen Lebensweise zu den Wassertieren, darum sind sie auch dort aufgeführt. Was einmal mit einem Papageien im Ring 1880 begann wurde schnell zum gesuchten und geschätzten Artikel. Nicht nur weil Vögel vorallem klein und leicht wegzupacken waren. Sie waren auch bunt und ließen der Fantasie Flügel wachsen.
In der Zeit nach 1880 bestimmten vorallem im Haus, auf dem Feld und auf dem Hof vorkommende Vögel wie Enten, Hühner, Gänse, Tauben, Kanarienvogel, Papageien, Schwalben, Störche, Schwäne, Möwe und Rabe das Bild.
1912 wagte man sich schließlich auch an einen Afrikanischen Strauß als Reittier.
Es gab Nachziehvögel, Schwingvögel, Reitvögel, Nadelkissen, Gehänge (Raumschmuck), Topflappen, Karnevalsmützen, Eierwärmer und Kaffeewärmer. Ab
1949 richtete man sich mehr auf den Spielzeuggedanken ein, Raumschmuck trat in den Hintergrund. Obwohl einige Vögel sich wegen ihrer Draht-, ab 1969 Plastikbeine eher weniger zum Spielen für Kinder zu eignen scheinen.
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