Handspieltiere


Steiff, Handspieltiere

Handspieltiere wurden erstmals 1911 im Programm geführt. 

Mit Kasperle Bär (bis 1928) beginnt die Ära der Hanspielpuppen/Tiere im Steiffprogramm. Ihm folgen 3 Kasperle-Bären, 8 Kasperle-Hunde, 4 Kasperle-Katzen, 1 Kasperle-Löwe, 1 Kasperle-Kater Felix (karikierte Katze), 1 Kasperle-Micky Mouse, 2 Kasperle-Füchse, 1 Kasperle-Schimpanse (in zwei Ausführungen Filz & Mohairrock), ab 1929 Hand Jocko und 1 Kasperle-Clown mit buntem Rock und Filzpresskopf. 

Der Begriff Bi-Ba-Bo für Steiff Handspieltiere erscheint erstmals im Katalog 1936 / 1937. Das Sortiment bleibt bis Anfang der 40er Jahre unverändert.

1947 erscheinen nur drei neue Bi-Ba-Bo Handspieltiere, Schimpanse Jocko, Teddy und Löwe.

Anfang der 50er Jahre erfährt das Programm eine Erweiterung mit Hase, Molly Hund, Katze, Boxer (Sarras) und dem neuen Foxterriermodell Foxy.

Mitte der 50er Jahre gibt es erstmals Gummi- und PVC Köpfe. Mit Mecki und Zwerg Gucki erweitert sich die Handspielpuppen-Familie um weitere Mitglieder. 

Eine neue Generation Hanspielpuppen lösen die alten Vorkriegsmodelle ab. Hinzu kommen Hand-Tiger, Hand-Bully (ab 1943 in veränderter Form) und Schwarzer Kater (Tom Cat), Peky, Lumpi. 

Die 60er/70er Jahre bringen viele Puppen- und Tiermodelle.
Nun finden auch Vögel wie Papagei Yuku, Rabe Hucky, Hahn und Huhn einen Platz im Steiffprogramm. 

Es entstehen neue Modelle aus Mohair mit Pinguin, Schlange, Krokodil Gaty, Uhu Witti, Eichhörnchen Hopsi und Possy, Buntaffe Mungo und Wolf Loopy.

Bereits 1961 bis 1964 gibt es auch Handspieltiere in Dralon. Längst beschränkt man sich nicht mehr nur auf Tiemodelle. Zu den gesuchtesten Handspielpuppen der Neuzeit, zählt heute der Schneeman Sneba, Santa Claus und Kaminkehrer Blacky.

Mit Z
werg Gucki, Gretel, Hänsel, König, Prinzessin, Kasper, Großmutter, Räuber, Polizist, Hexe, Teufel, Zauberer, Mecki bedient man auch das klassische Puppentheater. Die Modelle wechselten im Lauf der Zeit ihr Aussehen.

Insgesamt finden sich bis 1974, einunddreißig Handpuppen aus Mohair im Nachkriegssortiment.

Ab 1978 werden Hanspielpuppen nur noch aus neuen Materialien wie Webpelz, Trevirasamt und Stoff (Baumwolle oder Syntethik) hergestellt.  

Hinzu kommen Esel, Katzen, Schwein, Kuh, Elefant, Frösche, Mäuse, Lamm, versch. Bären in Webpelz mit Trevirasamt-Rock dazu. Sandmännchen, Max & Moritz, Maxi- & Minifant (Kindersendung) bereichern das Puppentheater.

Längst werden Ganzkörper Handpuppen gefertigt. Die Mimictiere machen hier den Anfang 1958. Bis 2003 umfasst das Nachkriegssortiment etwa 185 Handpielpuppen. 




 

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Update 09. September 2021

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